http://coachingcenterberlin.posterous.com Most recent posts at posterous.com Fri, 06 Jan 2012 02:47:09 -0800 Das Ende der "Rauhenzeit": vom Abarbeiten des Eingangskorbs, mehr Energie und Aussichten von Cary Grant http://coachingcenterberlin.posterous.com/das-ende-der-rauhenzeit-vom-abarbeiten-des-ei http://coachingcenterberlin.posterous.com/das-ende-der-rauhenzeit-vom-abarbeiten-des-ei

Heute ist der 6. Januar. Nicht irgendein Tag, sondern in unseren Breitengraden markiert dieser Tag das Ende der Weihnachtszeit (Heilige Drei Könige) und das Ende der sogenannten Rauhnächte. Als Rauhnächte oder auch Rauhenzeit gelten die Tage nach Weihnachten, also „zwischen den Jahren“ und der Jahresanfang bis zum 6. Januar. In dieser Zeit treiben nach alter mythischer Vorstellung „Geister“ ihr Wesen und Unwesen. Dadurch ist die Zeit zwischen den Jahren auch gut geeignet, um mit Intuition in die Zukunft zu schauen, zu „orakeln“. Daher kommt der Brauch des Bleigießens zu Silvester. Wer seine Träume in dieser Zeit beobachtet kann feststellen, dass sich dort tatsächlich häufig Geister der Vergangenheit rumtreiben und manches emotional reloaded wird, um dann endgültig verabschiedet zu werden. Traditionell ist die Rauhzeit eine Zeit der Häuslichkeit und der Ordnung. Die Tradition sagt: „im Haus durfte keine Unordnung herrschen, keine weiße Wäsche auf der Leine hängen“ (die gruselige Erklärung für diesen Brauch könnt ihr unter Wikipedia nachlesen http://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht#Ordnung_und_Umsicht).

Etwas weniger gruselig und sehr energiegebend ist das Aufräumen zwischen den Jahren.

Wer es bis jetzt noch nicht gemacht hat, kann die Rauhenzeit einfach noch bis zum Wochenende verlängern und ausmisten. Ich schlafe seit meiner Ordnungsaktion eine Stunde weniger und habe mehr Energie!

Fürs Aufräumen arbeiten wir in unserem Team sehr gern angelehnt an die Methode von David Allen:  „Wie ich die Dinge geregelt kriege“  (Getting things done, beides als Taschenbuch erhältlich). Man bearbeitet damit Schritt für Schritt seinen „Eingangskorb“, physisch und digitale und auch die schrecklichen Langzeitablagen, wo man sich immer gesagt hat, „da müsste ich mal ran“. Damit man nicht völlig ordentlich wird, empfiehlt es sich allerdings immer, einen Ordner für Unordentliches zu haben, z.B. mit der Aufschrift: „IWS“ (Irgendwelcher Scheiß).

Für den Rest braucht man: Ablage-Utensilien wie Klarsichthüllen, Ablagemappen, Hängeregister sowie Ordner im Mailsystem und auf der Festplatte, seinen Kalender (virtuell und/oder in Papier), sowie ausreichend Zettel für Listen, auf denen man Aktionen festhält, die später zu erledigen sind.

Dann geht’s los: Man packt sich einfach einen traditionellen Ablagekorb voll mit „Zeug“.

Nimmt jeweils einen Vorgang hoch und entscheidet:

-       Gleich tun (wenn es nicht länger als 2-5 Minuten dauert)

-       To-Do Punkt auf einer Liste markieren  - Zeitpunkt im Kalender markieren - und Material in zugehöriger Projektablage verstauen

-       Ablegen zur Information ohne ToDo (Programme, Anmeldungen, Reiseunterlagen)

-       Delegieren und ablegen, mit Vermerk im Kalender, wann man darauf zurückkommt.

Im integralen Coaching kennen wir das als Methode „Do one thing at a time“, zur mentalen Beruhigung. Genau nach der Methode funktioniert die Abarbeitung des “Eingangs-Korbs”.  Der Gentleman-Schauspieler und Charmeur Cary Grant sagte es mit einem Lächeln zu seiner Filmpartnerin: „Eins nach dem anderen, Darling“ (damit war aber nicht der Ablagekorb gemeint…., aber das ist eine andere Geschichte.

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Sat, 31 Dec 2011 08:03:14 -0800 Jahresrückblick 2011 und virtuelle Plattform in 2012: Integrales Coaching in Europa http://coachingcenterberlin.posterous.com/jahresruckblick-2011-und-virtuelle-plattform http://coachingcenterberlin.posterous.com/jahresruckblick-2011-und-virtuelle-plattform
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Wenn wir im CCB auf das Jahr 2011 zurückblicken, dann freuen wir uns ganz besonders, dass die gemeinsame Teamanstrengung, unserer integralen Coachausbildung arete zu verleihen, in diesem Jahr mit der sofortigen Anerkennung durch die International Coach Federation (ICF) gewürdigt wurde. Vielleicht ein Grund, warum wir einen Monat vor Start der nächsten Ausbildung vermelden müssen: Warteliste! (auch für das Assistentenprogramm).
2011 im Schnellrücklauf: zwei Ausbildungen gestartet und eine erfolgreich abgeschlossen, die Coachwoche der ICF in Berlin mit gestaltet, die Kooperation mit der ELA-European Leadership Academy ausgebaut, Teamcoachings und Workshops für bestehende und neue Kunden entwickelt, und neue Partnerinnen und Partner ins Team integriert. Auch Abschiede haben wir 2011 konsequent umgesetzt.
Vor allem aber macht es uns glücklich, dass unser Kundenkreis und die Coach-Community kontinuierlich und immer facettenreicher wachsen. Neue Kooperationen entstehen. Im kommenden Jahr 2012 werden wir virtuell für noch mehr Vernetzung sorgen, indem wir eine neue Website für Integrales Coaching in Europa launchen. Diese Seite wird mit der Zeit zu einer Plattform zum Austausch von Wissen, Ideen und Kooperationen wachsen. Außerdem veröffentlichen wir das Fachbuch zum Integralen Coaching des CCB im Springer Science Verlag. Dazu wird auch unsere homepage in neuem Gewand erscheinen.

Die Welt verändert sich stetig. Warum nicht einfach ein Teil der Veränderung sein, die positiv ausgerichtet ist?

Das Team vom CCB: Guido, Ursula, Fabian, Susanne, Sabine, Marie, Suzana.

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Sat, 31 Dec 2011 08:00:13 -0800 Das Schöne, Wahre und Gute - Die Berliner Philharmoniker live im Ersten - hörenswert! http://coachingcenterberlin.posterous.com/das-schone-wahre-und-gute-die-berliner-philha http://coachingcenterberlin.posterous.com/das-schone-wahre-und-gute-die-berliner-philha

31.12.2011, 18.30 Uhr: Die Berliner Philharmoniker live im Ersten

Fernsehtipps stehen ja eher selten auf unserer Homepage. Aber an Silvester möchten wir eine Ausnahme machen: Die Berliner Philharmoniker mit ihrem Silvesterprogramm heute, 31.12.2011 -  18.30 Uhr im Ersten Fernsehprogramm.

Welche Schönheit und Kraft exzellente Musiker unter einer exzellenten Führungsperson entfalten, haben wir am 29.12. bei der öffentlichen Generalprobe der Berliner Philharmoniker mit Leib und Seele erfahren. Dieses Weltklasseorchester verkörpert definitiv arete (höchste Tugend) in der Musik. Dieser samtweiche, satte Klang lässt einen die Welt außerhalb vergessen und doch ist man gleichzeitig völlig verbunden. Die Musik umhüllt den Zuhörer mit samtweichen Celli, zartschmelzenden Geigen und den geheimnisvollen Klängen der Hornbläser. Dann rütteln einen die Trompeten mit Ihren Signalen aus den Gedanken und Kastagnetten kitzeln die Ohren. Das Dröhnen der monumentalen Pauke lässt jeden heavy metal Musiker als dummen Jungen dastehen. Sir Simon Rattle schwelgt in einer gemeinsamen Bewegung mit den Musikern, man versteht, man fühlt, was ein „Klangkörper“ ist. Eindrucksvoll. Live zu erleben heute, 18.30 Uhr im Ersten Fernsehprogramm.

Unsere Empfehlung für 2012: Eine Generalprobe einmal selbst erleben! Man kann sich telefonisch anmelden. Und für alle Nicht-Berliner ist so ein Kulturprogramm ein schöner Anlass, auch bei uns wieder einmal vorbei zu schauen.

Wir wünschen ein inspirierendes, freudiges und kraftvolles Jahr 2012 in dem das Gute, Schöne und Wahre erfahrbar wird.

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Sat, 31 Dec 2011 08:00:00 -0800 Dezember 2011 - Januar 2012: von der Tugend des Winterwaldes und einer Selbst-Coaching Übung zum Jahresrückblick http://coachingcenterberlin.posterous.com/dezember-2011-januar-2012-von-der-tugend-des http://coachingcenterberlin.posterous.com/dezember-2011-januar-2012-von-der-tugend-des

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Dezember 2011 – Januar 2012: von der Tugend des Winterwaldes und einer Selbst-Coaching Übung zum Jahresrückblick

 

Ich komme gerade aus dem Tegeler Winterwald und war wieder einmal sehr froh hier zu leben und zu arbeiten. Das Sonnenlicht bricht sehnsuchtsvoll durch die unverschneiten Zweige, das Laub federt als satter Teppich unter den Füßen. Die Bäume und Pflanzen des Waldes befinden sich in verschiedenen Stadien des Lebens, im Aufbau und im Abbau. Alles ist in Harmonie und jedes Teil leistet seinen Beitrag zur perfekten Balance dieses Ökosystems. Inmitten dieser tröstenden Vollkommenheit musste ich an die gerade zurückliegende Lektüre für meine Dissertation zu Weisheit denken (empfehlenswert und gut verständlich: Julian Nidan-Rümelin: Die Optimierungsfalle – Philosophie einer humanen Ökonomie). Dort wird der Begriff der areté ausgeführt (meist übersetzt als: Tugend). Der Begriff aus der antiken griechischen Tugendethik benennt  die Eigenschaft von Personen oder Dingen, die durch ihre Tauglichkeit herausragen, die vortrefflich sind. Nicht nur Personen können nach dem antiken Verständnis arete haben, sondern auch Dinge (Quelle: Wikipedia). Die arete des Waldes ist seine naturhafte, heilsame Gegenwart. Wenn ich ein iPhone oder ein exzellentes Kleidungsstück anfasse, spüre ich die arete von Material und  Design. Für den Coach ist arete zum Beispiel verkörpert in Präsenz und Zuhören. Für die Märchenfigur Momo beschreibt der Autor Michael Ende, was Zuhören bewirkt: Momo hört in einer Art zu, dass Ratlose auf die Lösung ihrer Probleme ganz allein kommen und Mutlose sich getröstet fühlen.

Zum Jahresabschluss: die Zeit zwischen den Jahren und der Jahresanfang dienen seit jeher dazu, zu entrümpeln und Altlasten jeder Art loszuwerden sowie flow-Zeit für die strategische Ausrichtung zu genießen. Für die Reinigung von Räumen hat sich das in allen Weisheitstraditionen praktizierte Ritual des Räucherns mit Weihrauch oder Salbei bewährt. In diesem Jahr ging es bei uns einfacher. Unser Wohnzimmer duftet jetzt intensiv nach Tannennadeln und der verbrannte Adventskranz fristet ein Restdasein auf dem Balkon. Genug geräuchert!

Ein ungefährlicheres Jahresendritual möchten wir für den Abschluss von 2011 daher noch mitgeben. Es ist ein Teil des Biografischen Coachings und unterstützt zu reflektieren, was gewesen ist. Interessant wird die Übung in den folgenden Jahren, wenn man das Aufgeschriebene vergleicht (Zur Quelle: Die genaue Quellenangabe ist mir leider nicht mehr möglich, da ich die Übung vor Jahren aus einem Kalender zur Adventszeit entnommen habe. Ich stelle sie hier in meiner leicht modifizierten Form vor).

Man braucht dazu: ein möglichst großes Blatt, am besten in Größe eines Zeichenblocks. Buntstifte oder Filzstifte, eventuell Euren Kalender, um Ereignisse nachvollziehen zu können. Los geht’s. Einen großen Kreis auf das Blatt zeichnen. Im Folgenden geht es darum, Aspekte des Lebens zu reflektieren, wie Abschied, Neubeginn, Chancen, Risiken, Gesundheit, Freundschaft, Beruf etc. und dazu in verschiedenen Farben Stichworte in den Kreis zu schreiben. Dazu unterteilt man den Kreis in „Tortenstücke“, so viele, wie man Aspekte reflektieren möchte. Begriffe zum Jahresrückblick, die sich bewährt haben sind zum Beispiel:
Was habe ich losgelassen/beendet; Was habe ich neu angefangen; Welche Personen verabschiedet; Welche Personen neu kennen gelernt oder Bekanntschaften intensiviert; Welche Chancen gab es (verpasste/ergriffene); Welche Risiken; Gesundheit; Träume; Ärger; Personen die ich unterstützt habe; Unterstützung, die ich erhalten habe von…; Persönliche Entwicklung wo?; Menschen, die ich nicht missen möchte (Liebe für); Menschen, die mich nicht missen möchten (Liebe von); ….

Soweit die Anregungen – lassen Sie sich und lasst Euch inspirieren.

 

 

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Fri, 19 Aug 2011 09:02:00 -0700 Guido Fiolka über Führung und Bewusstsein, Folge 2: Stärke http://coachingcenterberlin.posterous.com/fuhrung-und-bewusstsein-folge-2-starke http://coachingcenterberlin.posterous.com/fuhrung-und-bewusstsein-folge-2-starke

Baum

Es lassen sich mindestens 10 Qualitäten, Komponenten von menschlichem Bewusstsein ausmachen, die wir ausreichend zur Verfügung haben müssen um fundamentale Fähigkeiten der Führung und Kommunikation aufzubauen. Im letzten Post ging es um die Erste: Freude. Heute folgt Nummer zwei: Stärke.

Zwei kurze Begebenheiten, um zu veranschaulichenn was geschehen kann, wenn dieses Element des Bewusstseins nicht mehr zur Verfügung steht:

Der Geschaftsführer eines mittelständischen Unternehmens kommt zu mir ins Coaching, da er morgens nicht mehr entscheiden kann, welches Hemd und welche Krawatte er tragen soll. Ein anderer Manager, Mitte 40, später Patient eines mir bekannten Arztes, steht an einer Haltestelle und ist nicht mehr in der Lage in die Strassenbahn einzusteigen um damit zu seinem Büro zu fahren. 

In beiden Fällen ist das Element von Bewusstsein nicht mehr vorhanden, das sich mit Stärke bezeichnen lässt. Es ist die unserem Bewusstsein innewohnende Energie, die sich in allen geistigen und körperlichen Bewegungen entfaltet und unser Handeln möglich macht. Selbstverständlich gibt es auf der physisch-körperlichen Ebene Korrelate zur Bewusstseinsstärke, die sich im Stoffwechsel und im Hormonsystem bestimmen lassen. So waren bei dem Mann an der Haltestelle bestimmte Pegel "auf Null", wie seine Laboruntersuchungen ergeben haben. Jedoch schöpfen wir Stärke ebenso aus unserer Psyche, bestimmen unsere Gedanken und Emotionen den Level an Energie, den wir zur Verfügung haben um aktiv zu sein. So be-stärken uns positive, zuversichtliche Gedanken und schwächen uns negative Gedanken und Zweifel. Davon wissen Psychosomatik und Kinesiologie einiges zu berichten.

Stärke sorgt für Vitalität und Dynamik - ist sozusagen unsere Lebenskraft schlechthin. Das klingt fast banal. Ist es aber nicht. Differenziert betrachtet brauchen wir Stärke um wichtige Fähigkeiten zu entwickeln.

  • Kraft und Dynamik 
  • Entscheidungs- und Differenzierungsvermögen 
  • Mut 
  • Konfrontationsvermögen 
  • Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft

Damit sind wir endgültig beim Thema Führung angekommen, denn diese Fähigkieten lassen sich in einer ganzen Reihe von Führungskompetenzmodellen wiederfinden. Ausreichend Stärke zu haben und immer wieder aufzubauen ist eine Kunst - gerade in der heutigen Zeit, wo es viele Faktoren in uns selbst und im Umfeld gibt, die uns Stärke kosten können. Ein viel diskutierter Faktor ist ständige Aktivität ohne ausreichend Zeit und Raum für Ruhe und Besinnung. Hier kann ich aktuell aus eigener Erfahrung berichten. Ich bin gerade im Urlaub und konnte in zwei Wochen mit viel Natur und freier Zeit wieder ein ganz neues Niveau von Stärke erreichen. Es ist gefühlt so, als hätte der Kontakt mit Wasser, Sonne, Erde und Pflanzen mich rückverbunden mit der Kraft des Planeten auf dem ich als Stadtmensch schliesslich lebe.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mir das nur wenig ermöglicht. Die Auswirkungen davon konnte ich dann sehr deutlich wahrnehmen. Zuletzt war es bereits anstrengend ein Telefonat zu führen oder die täglichen Mails zu lesen. An meinen Reaktionen in schwierigen Situation konnte ich beobachten, dass mir die vertraute Geduld und Nervenstärke nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Jetzt fühlen sich mein Körper, mein Geist und damit alles um mich herum, wieder energievoll, lebendig und "geladen" an. Natürlich gewinnen wir Stärke nicht nur durch Naturerlebnisse, Ruhe und Erholung. Auch Aktivität, Erfahrung und sich anstrengen führen zum Aufbau von Stärke. So wie bei einem Leistungssportler die körperliche Wettkampfstärke durch intensives Training. Nur sollte alles im rechten Maß und sehr bewusst geschehen. Auch Yoga, Meditation und mentales Training sind sichere Quellen zum Aufbau von Stärke. Nicht zuletzt sind es die Teilnahme am sozialen Leben, der Kontakt zu Freunden, Partnern und Familie und das Ausüben einer Tätigkeit, die ein Bewusstsein von Sinnhaftigkeit und Erfüllung zur Folge hat. Meinen Rhytmus haben, in mir und in meinem Umfeld zu Hause sein, so lässt sich der Zustand vielleicht beschreiben, der zur Erhaltung und zum Aufbau von Stärke führt.

Eine wichtige Erkenntnis zum Schluss: Es ist notwendig zuerst für die Bedingungen zu sorgen, um Stärke in genügendem Maße aufzubauen, um dann die gewünschte Leistung zu erbringen. Weniger sinnvoll ist diese Reihenfolge: Zuerst muss ich hohe Leistungen im Beruf bringen, dann leiste ich mir die Dinge, die mir Stärke geben. Menschen die dauerhaft sehr erfolgreich und glücklich sind, wählen immer die erste Option.

 

 

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Mon, 08 Aug 2011 07:40:30 -0700 Klosternotizen Folge 1 - Ursula Wagner über Zeit, Entscheidungen und die Hetze des Alltags http://coachingcenterberlin.posterous.com/klosternotizen-folge-1-ursula-wagner-uber-zei http://coachingcenterberlin.posterous.com/klosternotizen-folge-1-ursula-wagner-uber-zei

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Gerade kehre ich von drei Wochen im Kloster zurück. Mitten im Berliner Norden, im Stadtkloster der Karmelitinnen habe ich mich drei Wochen lang eingerichtet, um zu entschleunigen und konzentriert an meiner Doktorarbeit zum Thema „Weisheit in Führung und Management“ zu arbeiten. Ich bin bei den Karmelitinnen regelmäßig schon seit 1996, dies jedoch war meine längste Zeit am Stück dort im Gästehaus.

Die Wirkung auf mich selbst war mindestens so wichtig, wie die 90 Seiten wissenschaftliche Arbeit, die ich in dieser Zeit produziert habe (inklusive statistischer Tabellen im Anhang). 

Was sich zuerst verändert hat, ist die Wahrnehmung von Zeit, sie wird präziser. Bis auf die Minute genau konnte ich plötzlich ohne Uhr die Zeit schätzen. Ich denke: es ist 20 nach 8, schaue auf die Uhr: 8:20. Das passierte mir immer öfter, mit Leichtigkeit.

Gleichzeitig vertieft sich im Kloster die Präsenz im Moment, die Zeit gewinnt an Tiefe und an Dichte. Klosterzeit zählt doppelt, habe ich schon bei einem meiner ersten Aufenthalte einmal gesagt. Wer mich kennt, weiß, dass ich gern auf den letzten Drücker komme oder auch kurz danach. Ganz präsent in der Zeit zu sein, hat mir geholfen, einfach rechtzeitig - in der Zeit - loszugehen und ohne Hetze anzukommen, zum Beispiel zu den Gebetszeiten um 07.00 Uhr, um 12.00 und um 18.00 Uhr. Ich habe meine Armbanduhr, die ich sonst fünf Minuten vorgestellt habe, damit ich im Alltag mit Blick auf die Uhr vor Schreck „rechtzeitig“ loshetze, wieder auf die genaue Zeit zurückgestellt. Ich brauche keinen Warnschuss mehr, keinen Selbstbetrug was die Zeit angeht. Wenn es „Zeit ist“, gehe ich los und lasse los, was mich bis dahin beschäftigt hat. Wenn die Glocken zur Gebetszeit läuten, ist es Zeit, loszugehen und das andere zu lassen. Auch die „wichtige“ wissenschaftliche Arbeit. Oder was immer gerade ansteht.

 Pünktlich zu sein, wurde mir wieder einmal bewusst, hat natürlich viel mit dem Thema „Entscheiden“ zu tun – und darin steckt das Wort „scheiden“. Wie der Volksmund schon weiß: „Scheiden tut weh“. Ich muss mich in diesem Moment des Aufbrechens von etwas verabschieden, das mir gerade sooo wichtig erscheint. Von einer Email, einem Rechnungsvorgang, einer Klientin und ihrem Anliegen, meinem Wunsch, jemandem behilflich zu sein, meiner Neugier und meinen vielen sozialen Kontakten. 

Als integraler Coach weiß ich, dass ich in meiner Persönlichkeit eine recht vielfältige aber wenig veränderbare Palette von Grundfarben der Persönlichkeit in dem Tuschkasten habe, mit dem ich die Bilder meines Lebens male. Ich weiß, dass meine Motivatoren (darstellbar im Reiss Profil), mich antreiben, neugierig zu sein, viel wissen zu wollen und mich gewissenhaft an mein Wort zu halten. Ich kenne meine Art zu entscheiden, mich spontan zu organisieren und unter Stress in Details zu versinken aus dem MBTI (Myers-Briggs-Typenindikator). Ich werde vom Typ her immer verführbarer sein als Andere, was die Zeit angeht, was die Anzahl der Dinge angeht, die ich mir vornehme. Aber ich kann mit den Farben, die mir das Leben gegeben hat die Bilder variieren, die ich male. Es muss nicht immer „Frau auf der Flucht“ sein.
Was meine Hetze, das Gefühl der Hetze oder das tatsächliche Hetzen angeht, bin ich also über das „scheiden“ sehr froh. Neue Gewohnheiten brauchen mindestens 21 Tage, um sich zu festigen, das wissen wir aus der Neuropsychologie und den Verhaltenswissenschaften. Dazu ist ein längerer Klosteraufenthalt wirklich ideal. Ansonsten braucht es da eben wirklich den Coach, der uns unterstützt, unsere Commitments zu verfolgen und durch zu halten. Das ist einer der Werte eines Coachingprozesses, der mehr ist, als eine Aneinanderreihung von „netten Stunden“.

Bis jetzt habe ich es in meinen Alltag mitnehmen können, dieses Zeitgefühl des Jetzt, diese leichte Präzision. Natürlich erlebe ich auch das „alte Hetzen“ immer mal wieder. Der Alltag bietet andere Herausforderungen und Verführungen als das geschützte Klosterleben. Aber ich kann jetzt mit mehr Gelassenheit draufschauen. Und zurückkehren. Zum Gefühl der Leichtigkeit. Zur Relativität des eigenen Tuns. Zum Zentrum dessen, was jetzt wirklich wichtig ist. 

12.00 Uhr, die Glocken läuten und sagen mir: Jetzt ist es Zeit, loszugehen, anzukommen in der Gebeteszeit des Klosters, im Psalmengesang, auszuspannen von den Anforderungen des Alltags. Um dann wieder anzukommen und zu sagen: so, wo steht das Klavier?!
Es gibt sprübar einen Zusammenhang zwischen der Ruhe im Kloster und einer effektiven Arbeit, zwischen innerlichem Auftanken und äußerlicher Schaffenskraft. Zwischen Muße und Lust am Schaffen.

In den nächsten Klosternotizen schreibe ich neben meinen ganz persönlichen Einsichten auch, was ich wissenschaftlich herausgefunden habe über den Zusammenhang zwischen der Lebenspraxis von Führungskräften und ihrem Führungserfolg. Es zeigt sich, dass die persönliche Lebenspraxis eindeutige Effekte zeigt auf die Fähigkeit, nachhaltig zu führen und als Vorbild zu wirken in Fragen von Ethik und Compliance. Statistisch überprüft!

 

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Sun, 31 Jul 2011 12:27:00 -0700 Was hat Führung mit Bewusstseinserfahrungen zu tun? http://coachingcenterberlin.posterous.com/was-hat-fuhrung-mit-bewusstseinserfahrungen-z http://coachingcenterberlin.posterous.com/was-hat-fuhrung-mit-bewusstseinserfahrungen-z

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Bevor es weitergeht mit dem Thema Führung und Bewusstsein, hier noch einmal etwas zum grundsätzlichen Zusammenhang. Es gab für die Entwicklung unseres Führungs-Kompetenzmodells (eigentlich ist es ein Lebens-Kompetenzmodell ..) eine grundlegende, bahnbrechende Erkenntnis, die in den Weisheitstraditionen tief verankert ist und erst in der letzten Zeit durch wissenschaftliche Disziplinen wie die Positive Psychologie bestätigt wurde.

 

Dies ist die Erkenntnis:

Fähigkeiten lassen sich nur entwickeln, wenn man in der Lage ist, bestimmte Erfahrungen zu machen. Erfahrung ist  in diesem Fall ein Begriff aus der Phänomenologie und als Synonym für die im vorigen Beitrag genannten Bewusstseinsqualitäten zu sehen.

 

FREUDE ist eine derartige Erfahrung. Wenn jemand FREUDE erfährt, geht alles sehr leicht vonstatten, ist er/sie interessiert, enthusiastisch  kann lachen und humorvoll sein.

 

Aus der Erfahrung von FREUDE lassen sich dann bestimmte Fähigkeiten entwickeln, wie z.B.:

·         Neugier

·         Enthusiasmus

·         Humor

·         Leichtherzigkeit

·         Kreativität

·         Flexibilität

 

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch: Ohne oder mit verminderter Erfahrung von FREUDE stehen diese Fähigkeiten nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Keine/wenig  FREUDE bedeutet  kein/wenig Humor und keine/wenig Leichtherzigkeit.  An deren Stelle bittere Ernsthaftigkeit und Rigidität. Hier ist der entscheidende Punkt für jegliche Form von Entwicklung und Coaching. Zuerst herausfinden, was FREUDE begrenzt/fördert  und dann beginnen die damit verbundenen Fähigkeiten und Verhaltensmöglichkeiten aufzubauen. Anders geht es leider nicht.

 

Warum das alles? Das liegt auf der Hand, denn: wie führe ich (oder folge ich), wenn mir die FREUDE vergangen ist? 

 

Interessant sind auch die kollektiv-institutionellen Aspekte. Zählt es und wird darüber reflektiert und gesprochen, ob eine Führungskraft mit Leichtigkeit und Humor führt oder nicht? Die Auswirkungen auf Motivation und Leistung eines Teams sind jedenfalls immens.

 

 

 

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Sun, 24 Jul 2011 07:39:28 -0700 Leadership für Coaches http://coachingcenterberlin.posterous.com/leadership-fur-coaches http://coachingcenterberlin.posterous.com/leadership-fur-coaches

Führen ist eine sehr komplexe Aufgabe.
Sich der Realität ganz bewusst-zu-sein und zu führen, d.h. mit anderen Menschen so zu kommunizieren, dass sie sich aus freier Entscheidung auf ein gemeinsames Ziel hinbewegen, sollte daher untrennbar miteinander verbunden sein.

Bewusste Führung, bewusste Kommunikation erfordert, dass alle Qualitäten, alle Potenziale, die menschliches Bewusstsein ausmacht, entwickelt und präsent sind.
Im New Leadership Ansatz unterscheiden wir 10 Qualitäten von Bewusstsein.

Die erste Qualität ist FREUDE: mit bedingungslosem Interesse, ganz bei meiner Vision, meinen Aufgaben, den Menschen die mit mir gehen zu sein. Verbunden damit sind Leichtigkeit, Lebendigkeit, Enthusiasmus, Flow und Begeisterung.


Geht es uns so in unserer Führungsposition? Wenn nicht, was ist die Ursache?

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Wed, 18 May 2011 00:32:00 -0700 Visualisieren für Coaches - Interview mit Tiziana Di Mari-Jehn http://coachingcenterberlin.posterous.com/visualisieren-fur-coaches-interview-mit-tizia http://coachingcenterberlin.posterous.com/visualisieren-fur-coaches-interview-mit-tizia

Am 19. September 2011 findet im Coaching Center Berlin das Seminar "Visualisieren für Coaches" statt. 

Uhrzeit:
9:30 Uhr - 17:30 Uhr

Kosten:
€ 275,- Euro / für Absolventen der integralen Coachausbildung € 230,- ( Preise zzgl. MwSt. )

Anmeldung:
kontakt@coachingcenterberlin.de

Für wen ist dieses Seminar geeignet? 

Für alle, die Ihr Schriftbild und Ihre Visualisierungsfähigkeiten auf FlipChart / Pinwand / Moderationskarten optimieren möchten. Das gilt also für alle, die für Andere (Klienten, Seminarteilnehmer, Kunden und Co.) etwas schön und lesbar aufschreiben möchten / müssen. Also: Trainer, Coaches, Moderatoren - und die, die es werden wollen.

Was nehmen die Teilnehmer mit? 

Teilnehmer lernen schön und lesbar mit Markern zu schreiben, Charts optimal aufzuteilen und zu gestalten, Tipps und Tricks für schnelle unterstützende und beeindruckende Gestaltungshilfen, die richtige Farbwahl für entsprechende Zwecke, Möglichkeiten des Hervorhebens, sinnvoller Einsatz von Post-Its.. All dies führt zu einem optischen professionellen Eindruck, den die Teilnehmer dann bei ihren Auftritten hinterlassen können.

Was macht Sie zur richtigen Trainerin für dieses Seminar? 

Ich lebe genau das, was ich lehre. D.h. ich lehre, indem ich ständig genau so handle, visualisiere und gestalte - das ist authentisch und hat Vorbildfunktion. Die Akzeptanz für Teilnehmern steigt dadurch. Darüber hinaus, arbeite ich über den vereinbarten Inhalten hinaus an den aktuellen Bedürfnissen der Teilnehmer. Fragen und Anmerkungen sind immer erlaubt und erwünscht. Meine Freude und Leichtigkeit zum Thema und an meiner Arbeit schwappt in der Regel schnell auf die Teilnehmer über - auch das zählt bisher zu meinen Erfolgsfaktoren. Mein strukturiertes, dennoch lockeres und flexibles praxisorientiertes Vorgehen lässt immer einen Roten Faden erkennen. All das kann ich natürlich nur tun, weil ich eine hervorragende Ausbildung genossen habe und viel praktische Erfahrung als Trainerin machen konnte.

Warum ist Visiualisieren gerade für Coaches so wichtig?

Es ist Deine Visitenkarte! Dein erster Eindruck (durch einen Begrüßungschart), den Du hinterlässt (hierfür gibt es keine zweite Chance!), der Deine Professionalität unterstreicht. Ein Bonus der nicht zu vernachlässigen ist! Sozusagen der Fuß in der Tür. Menschen schließen automatisch unterbewusst vom Schriftbild auf die Professionalität. Obwohl es der Sache nicht immer gerecht wird, wirkt es dennoch so. Fahrlässig also diesen Effekt nicht zusätzlich zu nutzen.

Abgesehen von all dem, stellt sich die Frage: für wen visualisiere ich eigentlich? Soll es dann nicht auch leicht und angenehm zu lesen sein!? Das ist für mich auch ein Zeichen der Wertschätzung. Die Teilnehmer erkennen, dass sie es mir Wert sind, so zu schreiben! Je einfacher ich es für meine Teilnehmer mache, die Infos aufzunehmen, desto konzentrierte können diese sich auf mich einlassen und zuhören. Sauberes Schriftbild und Chartgestaltung wirken sich wiederum auf das Fotoprotokoll aus. Es wird dann noch zu lesen und zu verstehen sein! Also nachhaltig zu nutzen sein. Sonst kann man sich diese Arbeit besser sparen. Ein schönes und gut nachvollziehbares Fotoprotokoll entzückt die Teilnehmer ein weiters mal - hilft für nachhaltig guten Eindruck!

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Tizian Di Mari-Jehn, Jahrgang 1971, ist Psychologin, Trainerin und integraler Coach. Sie arbeitet seit 1998 als Trainerin und Coach und ist seit 2006 Lehrerin für Qui Gong. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Fulda. 

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Tue, 17 May 2011 05:10:00 -0700 Ursula Wagner im Interview mit RadioEins - Thema: Sitzungskultur http://coachingcenterberlin.posterous.com/ursula-wagner-zum-thema-sitzungskultur-auf-ra http://coachingcenterberlin.posterous.com/ursula-wagner-zum-thema-sitzungskultur-auf-ra

 

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